Padel in einem Satz
Padel ist Doppel auf einem kleineren, von Wänden umgebenen Platz. Die Wände gehören zum Spiel: Der Ball darf nach der Bodenberührung von der Wand zurückkommen und wird weitergespielt.
Der Aufschlag
- Immer von unten. Der Ball wird hinter der Grundlinie neben dem Körper auf den Boden aufgetippt und unterhalb der Hüfte geschlagen.
- Diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld.
- Zwei Versuche, wie im Tennis.
- Nach dem Aufsprung im richtigen Feld darf der Ball die Seitenwand berühren. Berührt er das Gitter, ist der Aufschlag ungültig.
- Der Rückschläger muss den Aufschlag aufspringen lassen — kein Volley auf den Aufschlag.
- Beim Aufschlag steht der Aufschläger hinter der Grundlinie. Die beiden Partner dürfen stehen, wo sie wollen – auch direkt am Netz. Der Rückschläger steht im diagonalen Feld.
- Seitenwahl und erster Aufschlag: Vor jedem Spiel wird ein Schläger gedreht. Das Team, das gewinnt, wählt entweder den ersten Aufschlag oder die Seite; das andere Team bekommt das jeweils andere.
- Aufschlagreihenfolge: Kein Aufschlagspiel (siehe „Zählweise in diesem Turnier" unten) — stattdessen schlägt reihum auf, mit je zwei Aufschlägen hintereinander: Spieler 1 des Teams mit dem ersten Aufschlag, Spieler 1 des anderen Teams, Spieler 2 des Teams mit dem ersten Aufschlag, Spieler 2 des anderen Teams, dann wieder von vorn.
- Innerhalb der zwei eigenen Aufschläge wechselt der Rückschläger: erster Aufschlag auf den einen Gegner, zweiter auf den anderen — wie im normalen Padel, nur die Diagonale ändert sich dabei, das kostet keine Zeit.
- Kein Seitenwechsel während des Spiels — auch das würde nur Zeit kosten.
Im Ballwechsel
- Der Ball darf einmal auf dem Boden aufspringen. Danach darf er von den eigenen Wänden zurückkommen und weitergespielt werden.
- Der Ball darf gegen die eigene Rück- oder Seitenwand gespielt werden, wenn er danach direkt über das Netz geht. Nicht erlaubt ist, ihn zuerst gegen das eigene Gitter zu spielen.
- Ein Ball, der auf der Gegenseite direkt gegen Wand oder Gitter geht, ohne vorher den Boden zu berühren, ist ein Fehler.
- Volleys sind erlaubt, außer beim Rückschlag des Aufschlags.
Zählweise in diesem Turnier
Anders als im normalen Padel wird hier jeder Ballwechsel als ein Punkt gezählt, und gespielt wird auf ein Punkteziel innerhalb einer festen Zeit. Kein Aufschlagspiel, keine Sätze, kein Tiebreak. Die genauen Zahlen und wie sich daraus die Tabelle ergibt, stehen unter „Turniermodus".
Abpfiff: Ist die Spielzeit vorbei, bevor ein Team das Punkteziel erreicht hat, pfeift die Turnierleitung ab. Es gewinnt, wer führt; bei Gleichstand wird ein Entscheidungspunkt gespielt.
Kappung: Für den Punkteanteil in der Tabelle wird jedes Ergebnis auf die Kappungsgrenze aus der Turnierkonfiguration gekappt — ein Kantersieg zählt nicht mehr als ein klarer Sieg. Die Grenze steht unter „Turniermodus".
Vier Dinge, die Anfänger sofort besser machen
- 1Nicht zu hart schlagen. Der Platz ist klein, die Wände spielen mit — ein platzierter Ball gewinnt öfter als ein harter.
- 2Nach vorne ans Netz. Wer am Netz steht, gewinnt die meisten Punkte.
- 3Die Wand ist ein Freund. Einen Ball, der Richtung Rückwand geht, laufen lassen und nach dem Abprall spielen.
- 4Reden. Wer den Ball nimmt, sagt es. Im Doppel ist das die halbe Miete.
Fairness
Es gibt keine Schiedsrichter. Bei Uneinigkeit über einen Ball wird der Ballwechsel wiederholt. Ergebnisse melden beide Teams in der App; wer widerspricht, löst keinen Streit aus, sondern nur eine Rückfrage an die Turnierleitung.